Aktuelles Stellenangebot

Die PROVITA-Stiftung sucht zum 1. Januar 2022

Referent:in für Stiftungsangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d)

Ich liebe die Begegnung mit Menschen die Fragen an das Leben haben.

Rückblickend auf das letzte halbe Jahr bin ich wirklich froh, diese Stelle als Referetin bei der PROVITA Stiftung bekommen zu haben. Das ist genau mein Ding. In einer Zeitschrift hatte ich die Stellen-Ausschreibung gesehen, dann direkt auf der Website nachgeschaut und mich gleich beworben. In meinem Leben habe ich bereits vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen sammeln können. Zuerst hatte ich begonnen Pädagogik zu studieren, dann eine theologische Ausbildung angeschlossen. Ich bin gerne unter Menschen und habe einige Jahre in der kirchlichen Erwachsenenbildung gearbeitet. Meine beiden Kinder sind inzwischen so weit, dass sie mich nicht mehr so intensiv brauchen. Die Praxis meines Mannes, der als Allgemeinmediziner arbeitet und in der ich anfänglich mitgearbeitet habe, brauchte mein Engagement nicht mehr. So war ich auf der Suche nach einer neuen Aufgabe in der ich vor allem Menschen bewegen kann. Wie gut sich das jetzt für mich gefügt hat!

Die Themen des Lebens?fragen-Kurses bewegen mich schon länger

Heute warte ich noch auf die Rückmeldung von zwei Gemeinden zu meinem Angebot. Während ich warte, mache ich mir in meiner Küche noch eben einen Kaffee und winke den Kindern auf ihrem Weg zu Schule zu. Die Gemeinden möchten den Lebens?fragen-Kurs durchführen und wollen mich jeweils zu einem der Themen für ein Referat einladen. Die Terminfrage ist noch offen. In einige der verschiedenen Themen des Kurses habe ich mich inzwischen sehr gut einarbeiten können. Die in dem Kurs angesprochenen Themen bewegen mich selber schon länger und ich habe im Laufe meines Lebens so einige Menschen, die aufgrund persönlicher Betroffenheit davon berührt waren, begleitet. Kontinuierlich arbeiten wir die Erfahrungen mit der Durchführung des Kurses ein, die uns zurück gemeldet werden. Da der Kurs auch online zur Verfügung gestellt wird, ist das gut möglich.

Wir wollen Gemeinden für die gesellschaftlich und politisch kontrovers diskutierten Themen sensibilisieren.

Die Reihe der Einheiten ist ja nicht abgeschlossen, weitere Themen werden folgen, das finde ich gut. Wir entwickeln gerade eine neue Kurseinheit. Deren Thema wird gesellschaftlich und politisch kontrovers diskutiert. Wir wollen dazu einen Beitrag leisten, um auch unsere Gemeinden dafür zu sensibilisieren. Gemeinsam mit einem Autorenpaar werde ich heute Nachmittag in einer Videokonferenz an den Inhalten der Basisinformationen feilen. Auch ein Artikel für eine Zeitschrift zu dem gleichen Thema muss noch fertig werden. Wir waren darüber mit einer bekannten Medinzinethikerin ins Gespräch gekommen und sie hat uns sehr wichtige Impulse gegeben die noch eingearbeitet werden können.

Der Kurs „Lebens?fragen“ soll ja Menschen helfen, Orientierung zu finden. Das Zitat von dem Autor und Philosophen Richard David Precht spricht mir aus dem Herzen.

Orientierung suchen bedeutet nicht, einfache Antworten zu finden. Orientierung geben heißt vielmehr, eine Karte zu zeichnen mit vielen verschiedenen denkbaren Positionen, sodass sich der Sinnsuchende anhand dieser Karte bewusst für seinen eigenen Weg entscheiden kann.

Wir gehen einen Weg zwischen Freiheit und Verantwortung, zwischen Krise und neuem Mut.

Der Kurs soll dabei helfen, die eigene Position zu den herausfordernden Fragen des Lebens einmal neu zu überprüfen. Vielleicht wird die eigene Position dadurch gefestigt, vielleicht muss sie aber auch erst ganz neu gefunden werden. „Einfache“ Antworten helfen eben nicht weiter bei den komplexen Fragestellungen des Lebens. Das merke ich sehr deutlich, wenn ich mit Menschen in den Gemeinden im Gespräch bin.

Perspektiven wie trotz erlebter Brüche das Leben gelingen kann.

Ich finde es sehr hilfreich, dass der Kurs Perspektiven bietet, wie trotz erlebter Brüche das Leben dennoch gelingen und wie man seelsorgerlich mit diesen Themen umgehen kann.

Das macht es auch mir leichter mit den Menschen, denen ich im Rahmen meiner Referate begegne, ins Gespräch zu kommen. Manche von ihnen sind selbst Betroffene, andere suchen Informationen, wie sie als Seelsorger oder Seelsorgerin Betroffenen weiterhelfen können. Ärzte und Ärztinnen ist es wichtig, in ihren teilweise schwierigen Patientengesprächen den ganzen Menschen zu sehen.

Verändernde politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern die Diskussion.

Das Buch zu den Lebens?fragen, welches im September 2021 bei SCM erschienen ist, wird gerade für die zweite Auflage neu bearbeitet. Die Themen sind noch alle genauso aktuell, aber durch die sich verändernden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändert sich die Diskussion teilweise. Darauf werden die einzelnen Autoren eingehen und gerade bin ich dazu in enger Abstimmung mit dem Autor des Kapitels zum assistierten Suizid. Das ist ein medial gerade viel diskutiertes Thema.

Das Buch hat sich als wichtiger Ankerpunkt für die Arbeit der PROVITA Stiftung erwiesen und es wird insbesondere bei den Vortragsveranstaltungen gerne von den Besuchern gekauft.

Für morgen steht ein Gespräch mit dem Vorstand an, in dem es um die Terminplanung der nächsten Monate geht. Werbemittel für den Stand auf einem Kongress müssen in Auftrag gegeben werden. Außerdem fragen zunehmend PastorInnen und JugendmitarbeiterInnen an, die die Kurseinheiten unseres Jugendlabels UNANTASTBAR nutzen wollen. Wir haben entschieden ein Seminar für Kursleiter anzubieten, damit sie die Informationen und die Intention unseres Kurses gut und umfassend im beabsichtigten Sinne weiter geben können.

Menschen lassen sich ansprechen um für das wichtige Anliegen zu spenden.

Das Engagement der PROVITA Stiftung, die alle diese Aktivitäten trägt, kostet natürlich auch Geld. Es fällt mir zum Glück nicht schwer Menschen anzusprechen für dieses wichtige Anliegen zu spenden. Während ich darüber nachdenke, läuft „unser“ Eichhörnchen mit einer Eichel in den Pfoten über die Terrasse und sammelt schon Vorräte für den Winter. So langsam sammelt sich auch die Frucht der Gespräche mit den Spendern auf unserem Spendenkonto. Die Kommunikation mit den Freunden und Spendern ist neben der Vermittlung unserer Anliegen in die Öffentlichkeit etwas, was ich gerne mache.

Das war heute wirklich ein ausgefüllter Arbeitstag. Ich checke noch schnell unsere Social Media-Accounts. Regelmäßig nutzen wir Anlässe um auf den verschiedenen Kanälen mit unseren Themen präsent zu sein. Viele Fragen und Anfragen erreichen uns häufig über diese Social-Media-Kanäle.

Und morgen? Morgen ist mein arbeitsfreier Tag. Übermorgen ist ein Teil meiner Arbeit mit Kontinuität die anstehenden Aufgaben zu verfolgen und es werden andere Menschen mit anderen Themen sein, mit denen ich in Kontakt kommen darf, auch im Netzwerk mit anderen Lebensschutz-Organisationen.

Arbeitsfeld 1

  • Kirchen, Gemeinden, Verbände in der kirchlichen Welt

Arbeitsfeld 2

  • Kommunikation und Marketing

Arbeitsfeld 3

  • Redaktion, Koordination

Funktion

  • Referent/in
  • Sachbearbeitung

Beschäftigungsdauer

  • unbefristet

Beschäftigungsumfang

  • 50 – 100 % Beschäftigung möglich

Sonstiges

  • Homeoffice
  • Reisetätigkeit
  • Familienfreundlichkeit 

Ihre Aufgaben

  • Verantwortlich für den Auf- und Ausbau sowie die Weiterentwicklung einer Social Media Strategie
  • Steuerung und Koordination der Social Media- und Presseaktivitäten sowie inhaltliche Pflege unserer Webseiten
  • Umsetzung und Auswertung von Social Media Kampagnen
  • Aktive Betreuung der Social Media Kanäle mit dem Ziel, eine lebendige Teilnehmer:innen Community aufzubauen und die Interaktion mit dieser
  • Mitwirkung an der Verbesserung der Außendarstellung der Stiftung
  • aktive Identifikation von Themen
  • Koordination und Beteiligung an der Ausarbeitung von Kursmaterial und Artikeln und Vorträgen

Wir erwarten

  • Studium z. B. im Bereich Theologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, Medien, Marketing oder eine gleichwertige Qualifikation
  • Erfahrung in den Bereichen Erwachsenenbildung, Gemeindepädagogik, Kommunikation, Social Media, PR, Storytelling
  • vertraut mit redaktionellem Arbeiten
  • Exzellenter Schreibstil, mit dem unsere Inhalte und Botschaften in lebendige Geschichten übersetzt und zielgruppen- und kanalgerecht aufbereitet werden
  • Sehr gute Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • Strukturierte und eigenständige Arbeitsweise
  • Spaß am Gestalten und am stetigen Dazulernen
  • Teamfähigkeit und ein Gespür für Trends

Wir bieten

  • Agiles Unternehmensumfeld mit christlicher, humanistischer Werteorientierung
  • Eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum in einem gesellschaftsrelevanten Thema
  • Unmittelbare Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern der Stiftung
  • Flexible Arbeitszeiten - Möglichkeit des mobilen Arbeitens
  • Leistungsgerechte Vergütung auf Grundlage der Pastorengehälter im Bund FeG

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die Sie bitte bis zum 1. November an die PROVITA-Stiftung, Frau Dr. Heike Fischer, als PDF -Datei an heike-fischer@netcologne.de senden. Für Vorabinformationen steht Ihnen Frau Dr. Heike Fischer gerne zur Verfügung. Kontaktaufnahme und Terminabstimmung per Mail.